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Greenpeace-Kraftwerk
Fast 150 Millionen Kilometer ist sie von der Erde entfernt, doch
ihre Kraft reicht immer noch aus, um die Erde mit Energie zu versorgen:
Solarenergie genannt.
Auch die Greenpeace energy, eine Einkaufs- und Produktionsgenossenschaft
für sauberen Strom weiß schon lange über die Vorzüge
der Solarenergie Bescheid und hat gehandelt. Am 25. Juni wurde in
Schwäbisch-Hall das erste eigene Kraftwerk eingeweiht- nur
mit Sonnenkraft betrieben.
Dazu wurde das Dach eines ehemaligen Hangars mit Solarpanelen bestückt,
insgesamt auf einer Fläche von über 1000 Quadratmetern.
Kostenpunkt: eine Millionen Mark, doch die lohnen sich: 100 Kilowatt
Leistung hat die Anlage und soll im Jahr 85.000 Kilowattstunden
produzieren, versprechen die Verantwortlichen von greenpeace-energy.
Betrieben und finanziert wird die Solaranlage durch eine eigens
von Greenpeace energy gegründete Gesellschaft mit dem klangvollen
Namen "Planet energy GmbH & Co KG Projekt Alpha".
Diese Gesellschaft ist auch für den Bau weiterer sauberer Kraftwerke
zuständig, denn die Anlage in Schwäbisch-Hall soll lediglich
der Auftakt für ein größeres Investitionsvolumen
im Bereich der erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind, Biomasse und
Wasser sein. Dies jedenfalls verspricht Heinz Laing aus dem greenpeace
-energy- Vorstand.
Sein Ziel für die Zukunft ist es, Strom aus umweltfreundlichen
Energien selbst zu produzieren und zu vermarkten und somit auch
den großen und etablierten Stromkonzernen die Stirn bieten
zu können.
Bislang versorgt geenpeace-energy 12000 Kunden mit Strom, der zu
80 Prozent aus erneuerbarer Energie und zu 20 Prozent aus gasbefeuerten
Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen stammt. Vielleicht werden in den
nächsten Jahren weitere Kunden auf den umweltfreundlichen Strom
überwechseln, wenn erstmal neue Solar- oder Windanlagen gebaut
werden. Allmählich drängt auch die Zeit, denn in dreißig
Jahren werden die deutschen Atomkraftwerke vom Netz sein. Bis dahin
wäre es wünschenswert, wenn ein größtmöglicher
Teil der Stromversorgung durch alternative Energien wie Sonne, Wind
oder Wasser gedeckt würde.
Aus Deutschland: Dirk Döding und Fabio Magnifico
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